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HardwareAugust 22, 2026

FritzOS 8.50 fügt einen integrierten netzwerkweiten Werbeblocker und DNS-Malware-Filter für die Fritzbox hinzu

FritzOS 8.50 bringt einen integrierten netzwerkweiten Werbeblocker, DNS-basierte Malware-Filterung, Smart Check für MyFritzApp und einen erweiterten Fritz Failsafe für Fritzbox-Router, beginnend mit der aktuellen Lab-Beta.

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FritzOS 8.50 fügt einen integrierten netzwerkweiten Werbeblocker und DNS-Malware-Filter für die Fritzbox hinzu

AVM bereitet das nächste große Fritzbox-Betriebssystem-Update vor. FritzOS 8.50 bringt einen integrierten netzwerkweiten Werbeblocker und DNS-basierte Malware-Filterung, wie das Unternehmen in seiner neuesten Lab-Ankündigung offiziell dargelegt hat.

Das Hauptmerkmal ist ein Werbeblocker auf Router-Ebene, der DNS-Filterlisten verwendet. Laut AVM blockiert die Funktion Werbung, Tracker und bekannte Malware im gesamten Heimnetzwerk und deckt Geräte ab, die sowohl über WLAN als auch LAN verbunden sind. Das bedeutet, dass Smartphones, Tablets, Smart-TVs und Konsolen den gleichen Schutz genießen wie ein herkömmlicher PC, ohne dass zusätzliche Software oder Hardware erforderlich ist. Nutzer können auf öffentliche DNS-Sperrlisten zurückgreifen oder eigene Filter über die Fritzbox-Benutzeroberfläche unter Heimnetz > Netzwerk > Netzwerkeinstellungen > Erweiterte Netzwerkeinstellungen > DNS-Filter hinzufügen.

Derselbe DNS-Filterpfad dient gleichzeitig als Sicherheitsebene. Durch das Blockieren des Datenverkehrs zu bekannten bösartigen Domains fügt die Fritzbox einen Schutzschild auf Netzwerkebene hinzu, der hilft, jedes verbundene Gerät zu schützen, einschließlich Geräten, die keine eigene Sicherheitssoftware ausführen können. Für Haushalte, die bereits auf browserbasierte Blocker setzen, bietet der Ansatz auf Router-Ebene eine konsistente Abdeckung ohne geräteweise Einrichtung.

Neben dem Werbeblocker führt FritzOS 8.50 Smart Check ein, eine neue Diagnoseebene innerhalb der MyFritzApp. Das Dashboard zeigt Statusinformationen für Internet, Telefonie, Smart Home, verbundene Geräte und sicherheitsrelevante Metriken und zeigt wahrscheinliche Ursachen auf, wenn etwas nicht stimmt. Fritz Failsafe, der Breitband-Backup-Pfad, der das Netzwerk während eines Ausfalls online hält, wird ebenfalls auf Fritzbox-Modelle mit 4G oder 5G erweitert. FritzFon erhält einen vereinfachten Modus, der Kontexttasten in Kurzwahl-Schnellzugriffe verwandelt, mit Unterstützung für bis zu vier Notfallkontakte.

Ein allgemeines Veröffentlichungsdatum wurde noch nicht angekündigt. AVM liefert die neuen Funktionen zunächst über seinen Fritz Lab-Beta-Kanal aus, was bedeutet, dass die aktuelle Version noch als Vorschau gilt. Wie bei jeder Lab-Version sollten Nutzer vor der Installation ihre Einstellungen sichern und bestätigen, dass ihr Fritzbox-Modell Teil des öffentlichen Lab-Programms ist.

Die Fritzbox-Plattform steht im Mittelpunkt vieler europäischer Heimnetzwerke, und ein integrierter Werbeblocker mit DNS-basierter Malware-Filterung würde AVMs Sicherheitsgeschichte weit über traditionelle Firewall-Einstellungen hinaus erweitern. Sobald FritzOS 8.50 die allgemeine Verfügbarkeit erreicht, wird es nicht nur für Heimbenutzer relevant sein, sondern auch für kleine Büros und Gaming-Haushalte, die eine Baseline auf Router-Ebene ohne geräteweise Blocker wünschen.

Die offizielle AVM-Pressemitteilung ist über das FRITZ!-Pressezentrum verfügbar, während die Lab-Beta über die offizielle FRITZ!-Lab-Seite verteilt wird.

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